Was ist Parodontitis?

Parodontitis ist eine bakteriell entzündliche HEILBARE Erkrankung von ZahnWas_ist_1_gfleisch und des Zahnhalteapparates (Zahnbett). Im Volksmund nennt man diese auch oft „Parodontose“.

Da diese Erkrankung lange Zeit symptomlos ist, wird sie vom Patienten oft unterschätzt und auch nicht wahrgenommen.

Anfänglich entzündet sich das Zahnfleisch – erkennbar durch Rötung und Schwellung. Zahnfleischbluten, Mundgeruch und ein unangenehmer Geschmack sind erste Anzeichen, später bilden sich Zahnfleischtaschen. Die Entzündung wird durch Bakterien und Ablagerungen auf der Zahn- und Wurzeloberfläche hervorgerufen.

Da die Ablagerungen immer tiefer ins Zahnfleisch dringen, baut der Knochen der die Zahnwurzel umgibt, kontinuierlich oder teils schlagartig ab. Ist der Abbau entsprechend weit fortgeschritten, werden die Zähne locker und schließlich kommt es zum Zahnausfall. Dieser Prozess verläuft für den Träger der Erkrankung meist unmerklich und schmerzlos.

2 Auswirkungen des subgingivalen Konkrementes Kopie

3 Parodontitisbedingter Knochenabbau Kopie

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Anfälligkeit – wer bekommt Parodontitis?

Etwa 3 von 4 Menschen leiden irgendwann im Laufe ihres Lebens einmal an Parodontitis und mehr als 50% des Zahnverlustes in der Bevölkerung ist auf diese Erkrankung zurückzuführen.

Eine familiäre genetische Vorbelastung, Rauchen, Stress, Diabetes, Schwangerschaft und eine schlechte Zwischenraumzahnpflege begünstigen den Ausbruch sowie das Voranschreiten der Erkrankung.

Auswirkungen auf den gesamten Körper

Parodontitis